
Kläranlagen mit Bioreaktor-Membrantechnologie erfordern die kontinuierliche Überwachung ihrer Betriebsparameter. Das Bridgemeter hat eine deutliche Steigerung von Produktion und Effizienz ermöglicht.
DEZENTRALES BETRIEBSMODELL
- MBR-Kläranlagen erfordern aufgrund der Natur des Membranverschmutzungsprozesses eine ständige Überwachung
- Dezentraler Betrieb über große Entfernungen
- Für jede in Betrieb befindliche Station wird ein Bediener benötigt
- Ein Überwachungs- und Wartungsfahrzeug pro drei Stationen
- Rechtzeitige Datenerfassung durch das Ingenieurteam
- Schwierigkeiten, sich die Operation vorzustellen
- Uneinheitlichkeit des Produktionsniveaus
- Ständige ungeplante Stopps
- Produktionsberichte für SLA

Lösung: Industrielles IIoT
Jeder Vorgang wird in Echtzeit überwacht
Das Überwachungssystem erfasst die Messwerte und benachrichtigt die zuständigen Bediener, damit diese die notwendigen Maßnahmen und Korrekturen im Kreislauf vornehmen können. Der Wasserzählerstandbericht zeigt die tägliche Reduzierung oder Erhöhung der aufbereiteten Wassermenge an.
Mithilfe von Herstellerangaben wurden intelligente Querschnittsbedingungen erstellt, sodass das System die Schnittmenge verschiedener Parameter interpolieren und nicht verfügbare Sensoren ersetzen kann. Beim Vergleich der Pumpenstrommessung mit dem Transmembrandruck (TMP) ermittelt und meldet das System beispielsweise die entsprechenden Bereiche für saubere, teilweise verschmutzte und vollständig verschmutzte Membranen. Der maximal zulässige Druck wird zudem permanent überwacht
Alle SPS-Parameter werden ebenfalls überwacht.

Ergebnisse
Jeder Vorgang wird in Echtzeit überwacht
- Durchschnittliche Produktionssteigerung von 30 %
- 27 % Reduzierung ungeplanter Ausfallzeiten
- Der TMP-Druck blieb in 95 % der Messungen konstant
- Tägliche Aufzeichnung der Abwasserproduktion der Kläranlage nach Inbetriebnahme des Systems
- Reduzierung des Personals und der betrieblichen Infrastruktur um 40 %
- Automatische Generierung von Produktionsberichten und SLAs
- Überwachung der Anwesenheit des Aufsichtsteams.

Die Überwachung ermöglichte einen völlig neuen Einblick in die Kläranlage, da zuvor nur Momentaufnahmen durch die Besuche des Bedienpersonals vorlagen. Mit dem industriellen IoT-System konnte ein „Film“ mit Live-Streaming der während des Behandlungsprozesses erfassten Messwerte sowie intelligenten Alarm- und Benachrichtigungssystemen erstellt werden. Gerade in der Industrie können selbst minimale Produktivitätssteigerungen – wie diese Fallstudie zeigt – mit sehr geringen Implementierungskosten signifikante Ergebnisverbesserungen erzielen.
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