Die Flexibilität des Brückenmessers

Die Branche weist derzeit eine hohe operative Komplexität auf, die Effizienzsteigerungen behindert. Die Fertigungstechnologie hat sich größtenteils nicht im gleichen Tempo wie die Systeme für Konsumgüter und Unternehmen weiterentwickelt. Und die Senkung der Arbeitskosten ist kein Wettbewerbsvorteil mehr. Daher ist es notwendig und grundlegend, die Leistungsfähigkeit und die Geschäftsmodelle bestehender Unternehmen zu verbessern und agiler auf neue Technologien zu reagieren. 

Neue Marktanforderungen, regulatorische Vorgaben, Wettbewerb und andere Faktoren schaffen ein anspruchsvolles und unsicheres Umfeld. Daher benötigen Unternehmen Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit, um wettbewerbsfähig zu bleiben. 

Herkömmlichen Systemen, die für Management und Überwachung zuständig sind, fehlt eine Architektur, die schnelle und dynamische Änderungen ermöglicht, geschweige denn die Fähigkeit, Ausfallereignisse vorausschauend und proaktiv zu erkennen und zu melden. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Vernetzung mit verschiedenen Geräten. Um einen effizienten Betrieb zu gewährleisten, ist es notwendig, alle Messwerte aus den vorhandenen Teilsystemen in einer einzigen Anwendung zusammenzuführen und so einen Gesamtüberblick über den Betrieb zu ermöglichen. 

Dieser letzte Punkt führt folglich zur Konnektivität mit verschiedenen Protokolltypen. Eine IIoT-Lösung darf sich nicht auf eine begrenzte Anzahl von Protokollen beschränken, geschweige denn auf die heute am häufigsten verwendeten Protokollgruppen. Es ist notwendig, bestehende Geräte und Systeme zu verbinden und so Interoperabilität und Konvergenz auf einer einzigen Plattform zu gewährleisten, die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umfasst. 

Als Above-Net 2014 mit der Entwicklung von Bridgemeter begann, erkannte das Unternehmen diesen Marktwunsch und diese Anforderung und entwickelte eine solide, modulare, mehrschichtige Architektur, die die vollständige Interoperabilität der Geräte ermöglicht.

Neben verschiedenen Verbindungsoptionen und Übertragungsmethoden (Mobilfunk, LoRa, NB-IoT, WLAN usw.) bietet die Plattform nun über 140 Protokolltypen, die es ermöglichen, das Plug-and-Play-Konzept auf beliebige Geräte und Sensoren, selbst auf ältere Systeme, anzuwenden. Dank dieser Flexibilität ist eine schrittweise digitale Transformation möglich, deren Kosten sich an die Investitionssituation des Kunden anpassen.  

Sobald die Informationen gesammelt sind, werden alle Daten strukturiert gespeichert, was eine horizontale Integration mit verschiedenen anderen Marktinstrumenten für spezifische Datenanalysen ermöglicht.  

Eine weitere Schwierigkeit, die Above-Net 2014 identifizierte, war die Fähigkeit, Ausfälle in so umfangreichen Anlagenparks vorherzusehen und den Nutzern zu kommunizieren. Das aktuelle Leitstellenmodell ist unpraktisch und ineffizient, da es die Aufmerksamkeit auf Ereignisse lenkt, die in 90 % der Fälle korrekt ablaufen. Die Herausforderung besteht darin, den Verlust kritischer Informationen zu vermeiden oder deren Übermittlung an das zuständige Team so schnell wie möglich sicherzustellen – unabhängig von der Größe der überwachten Infrastruktur.  

Bridgemeter nutzt moderne Echtzeit-Benachrichtigungstechniken, die eine proaktive Informationsbereitstellung gewährleisten. Das heißt, selbst wenn der Bediener gerade Kaffeepause macht oder die Leitwarte keine weiteren Geräte mehr aufnehmen kann, erkennt das System das Problem automatisch und benachrichtigt alle Beteiligten mit einem Maßnahmenplan.   

Bridgemeter-Kunden profitieren von erheblichen Zeiteinsparungen im Service im Vergleich zum vorherigen Ablauf. Wartungsteams können in solchen Fällen sogar handeln, bevor das Callcenter einen Anruf erhält oder die Leitstelle das Problem erkennt. Dies führt zu operativen Einsparungen, Zeitersparnis und einer direkten Steigerung der Kundenzufriedenheit.  

Dieser Benachrichtigungsprozess wird durch einen automatisierten Aufgabenmanager ausgelöst, der den Fortschritt Schritt für Schritt verfolgt, bis das Problem gelöst ist. Das Team hat Zugriff auf ein in das System integriertes Online-Dokumentenarchiv, um Handbücher, Baupläne, Zertifizierungen, Bilder oder andere Dokumente einzusehen, die für die Überprüfung und den Abschluss der Aufgabe wichtig sind. Dies führt zu weiteren Kosteneinsparungen durch Praktikabilität, zentrale Informationsverwaltung und höhere Effizienz bei der Durchführung von Wartungsarbeiten. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Produktentwicklung war das Verständnis, dass Bridgemeter kein Konkurrent von SCADA-Systemen ist, sondern vielmehr eine Komponente, die die Fernüberwachung flexibler und intelligenter gestaltet. Bridgemeter kann eigenständig oder in Verbindung mit bereits installierten SCADA-Systemen betrieben werden. Im letzteren Fall löst es zudem einige am Markt verbreitete Verbindungsprobleme, wie beispielsweise den Bedarf an mehreren SPS-Anschlüssen oder mehreren SCADA-Systemen. Auch hier vereinen sich Flexibilität und Intelligenz zu einer höheren Effizienz.  

Above-Net integriert beispielsweise mithilfe von Bridgemeter verschiedene Anlagen und Stationen eines großen Entsorgungsunternehmens und ermöglicht so Fernsteuerung und Telemetrie sowie eine zuverlässige Kommunikation mit dem SCADA-System des Kunden. Above-Net war das einzige Unternehmen, das die Hürden der Instabilität und fehlenden Standardisierung der lokalen Kommunikation überwinden und eine zuverlässige, hochverfügbare und kosteneffiziente Lösung liefern konnte. 

Above-Net erkannte von Anfang an, dass eine IIoT-Plattform nur ein Baustein der digitalen Transformation ist und daher mit anderen Systemen interoperabel sein muss, um die Informationskontinuität für einen vollständig digitalen Prozess zu gewährleisten. Bridgemeter bietet daher verschiedene Kommunikationsoptionen mit ERP- und Managementsystemen, sei es über APIs oder andere Integrationsformen.  

Ein weiterer wichtiger Faktor war schon immer die Benutzerfreundlichkeit. Traditionelle Überwachungssysteme weisen zahlreiche Menüs, eine komplizierte Bedienung und einen hohen Lernaufwand auf, der ständige Schulungen und ein spezialisiertes Programmierteam erfordert. Mittel- und langfristig ist dies nicht tragbar, da es sich um eine Aktivität außerhalb des Kerngeschäfts des Unternehmens handelt, für die weder spezialisiertes Programmierpersonal vorhanden ist noch eigene Lösungen entwickelt werden können. Folglich ist der Veränderungsprozess extrem bürokratisch und kostspielig.  

Die intuitive Benutzeroberfläche von Bridgemeter ermöglicht die sofortige Konfiguration von Überwachungsdiagrammen, Alarmen und intelligenten Regeln entsprechend dem Benutzerumfang und erlaubt so die umgehende Aktualisierung von Auslösern und Entscheidungshilfen. Mehr Flexibilität und Agilität für gesteigerte Effizienz. 

Schließlich trägt Bridgemeter auch zur Minimierung der Investitionen bei, da es in flexiblen Paketen wie SaaS (Solution as a Service) ohne Entwicklungskosten oder Lizenzerwerb angeboten wird und die gesamte Verbindungstechnik, deren Updates und Wartung umfassen kann.  

Sind Sie an einer intelligenten IIoT-Lösung für Ihr Unternehmen interessiert? Kontaktieren Sie uns noch heute, indem Sie das untenstehende Formular ausfüllen:

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Auf LinkedIn teilen
Auf Facebook teilen
Auf Twitter teilen
Per E-Mail teilen
Über WhatsApp teilen
Teilen via Telegram

Abonnieren Sie unseren Newsletter